Seine Stärke ist seine Nähe - zur Piratenpartei!

Mit dem von jedweder politischen Aussage befreiten Slogan "Seine Stärke ist seine Nähe" zieht die CDU in den Wahlkampf und versucht so, ihren Spitzenkandidaten Peter Harry Carstensen obamamäßig zu hypen. Und damit das auch klappt, macht man aus dem Befürworter der Studiengebühr (Noch im April 2009 sagte er dazu: "Ich halte die Einführung von Studiengebühren generell für sinnvoll und nicht für unsozial." s.a. NDR-Online: http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/studiengebuehrensh2.html) schnell mal den "Sympathicus nordfriesicus", der sich eines der zentralen Themen der Piratenpartei zu eigen macht und die Studiengebühr ablehnt. So geschehen bei der Vorstellung des CDU-Wahlprogramms in Ahrensburg am letzten Wochenende.
 
Einmal mehr zeigt sich der massive Erziehungsdruck, den der Landesdatenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins, Thilo Weichert, der Piratenpartei vor wenigen Tagen attestierte, als wirksam. In diesem Sinne freuen wir uns darüber, dass Peter Harry Carstensen Stärke wenigstens an einer Stelle seine Nähe zur Piratenpartei geworden ist. Dass wir seine Absichten allerdings auch sehr skeptisch begleiten, liegt daran, dass Peter Harry Carstensen schon zu oft das Blaue vom Himmel versprochen hat. Lehrer und Polizisten glauben mittlerweile, dass Peter Harry Carstensen bei öffentlichen Auftritten seine Hände deswegen im Rücken versteckt, damit niemand sehen kann, wieviele Finger er beim (Ver)Sprechen kreuzt.