Guido Westerwelle geht ein Licht auf

Anlässlich des gestrigen Auftritts des für seine Doppelzüngigkeit bekannten FDP-Spitzenkandidaten in der „Halle 400“ in Kiel sorgten die PIRATEN im Rahmen der Aktion „Piratenleuchten“ dafür, dass auch Guido Westerwelle ein Licht aufging.

Dank einer Rundumversorgung mit dem per Laserkanone überdimensional projizierten leuchtenden Piratenlogo – zunächst gerichtet auf die Halle 400, später auf ein benachbartes Bürogebäude der Arbeitsagentur – waren der FDP-Chef und seine Anhänger spätestens beim Verlassen des Versammlungsortes gezwungen zu bemerken, dass sie von PIRATEN umzingelt sind.

Dies konnte den Besuchern jedoch schon im Vorfeld kaum entgehen, wurde doch fast allen Teilnehmern von mehr oder weniger unauffällig gekleideten PIRATEN das „wirklich wahre Wahlprogramm von Guido Westerwelle“ ausgehändigt – sprich: ein Flugblatt der Piratenpartei, mit dem wir auf die Diskrepanzen zwischen dem Wahlprogramm der FDP und der soeben beschlossenen verstärkten Internetüberwachung in Sachsen hinwiesen.

Fazit der Aktion: Mehrere hundert geschickt unters Volk gebrachte Flugblätter, zahlreiche anerkennende Blicke und Worte („gar nicht so dumm“) sowohl von den JuLis als auch den ebenfalls anwesenden GRÜNEN, die mit ihren „Mehr Geld“-Rufen während der Veranstaltung allerdings weniger kreativ auffielen als wir, und eine ganze Menge etwas nachdenklichere Gesichter als vorher angesichts des von den teilnehmenden PIRATEN verbreiteten Beweises für unsere Überzeugung: Wer Bürgerrechte wählen will, muss am 27.9. die Piratenpartei wählen!


 

Dieses Bild bot sich den Besuchern der gestrigen Veranstaltung beim Verlassen der Halle (Bild: Malte Hübner)