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Niederländisches "Spionagekastje" verärgert Autofahrer
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- Kategorie: Piratenupdate
- Veröffentlicht am Dienstag, 17. November 2009 16:00
Wäre die deutsche Variante der LKW-Maut und der damit einhergehenden Überwachungsmöglichkeiten nicht schon schlimm genug, so geht man in den Niederlanden einen gewaltigen Schritt weiter und gibt für die Überwachung der eigenen autofahrenden Bürger auch noch 5 Milliarden Euro an Steuergeldern aus. Ziel ist die lückenlose Protokollierung zum Zwecke einer allgemeinen PKW-Maut.
Von den Autofahrern werden die On-Board-Units schon jetzt als "Spionagekastje" angesehen. Neben der totalen Überwachung der gefahrenen Wege ist die Einführung der Spionagekästen mit einer Reihe von Gesetzen gespickt, die dem Autofahrer hohe Strafen (bis zu 74.000 Euro) für defekte oder manipulierte OBUs aufbürden.
Hoffen wir, daß die niederländische PKW-Maut mit großem Getöse untergeht, damit hier kein Politiker auf den dummen Gedanken kommt, etwas ähnliches einführen zu wollen.









